PHP-FPM 7.0 auf Froxlor mit Debian 9

PHP-FPM 7.0 auf Froxlor mit Debian 9

PHP-FPM 7.0 auf Froxlor installieren mit Debian 9 alias Scretch

Damit während der Konfiguration die Einstellungen nicht aktiv werden, wird emphohlen den Cron Dienst zu stoppen!
Erst wenn alles komplett konfiguriert wurde, kann der Cron Dienst wieder gestartet werden.

PHP-FPM installieren:

apt -y install php-fpm

Apache Modul aktivieren:

a2enmod proxy_fcgi

Froxlor für PHP-FPM konfigurieren:

PHP-FPM aktivieren unter Einstellungen

PHP-FPM wird für Debian 9 wie folgt konfiguriert, siehe Bild.

Nun muss die „Froxlor VirtualHost Einstellungen“ auf PHP-FPM umgestellt werden.

Der angegebene Benutzer und die Gruppe „froxlorlocal“ müssen noch angelegt werden.

groupadd -f froxlorlocal
useradd -s /bin/false -g froxlorlocal froxlorlocal

Des Weiteren noch den Besitzer des tmp Ordners ändern:

chown froxlorlocal:froxlorlocal /var/customers/tmp/froxlor.panel -R

Die Konfiguration abspeichern und den Froxlor Master Cronjob ausführen:

/usr/bin/php -q /var/www/html/froxlor/scripts/froxlor_master_cronjob.php --force --debug

Für eine bessere Performance wird MPM-Worker aktiviert:

a2dismod mpm_event
a2enmod mpm_worker

Den Webserver neustarten und PHP-FPM sollte mit froxlor und Debian 9 laufen!

systemctl restart apache2

Froxlor auf Debian 9 (stretch) installieren

Froxlor auf Debian 9 (stretch) installieren

Froxlor auf Debian 9 alias stretch installieren

Um Froxlor zu installieren werden vorab folgende Pakete benötigt:

apt install apache2 libapache2-mod-php7.0 php-xml php-mbstring php-curl php-zip php-bcmath php-mysql mariadb-server

Nachdem die Pakete installiert sind muss MariaDB noch für Froxlor vorbereitet werden.

In der Standard Installation von MariaDB funktioniert die Verbindung nicht zu dem root SQL Benutzer mit anderen Benutzern des Systems!

Um dies zu ändern wird das „unix_socket-Plugin“ deaktiviert und setzen dabei auch gleich ein Passwort für den SQL Benutzer root:

mysql -u root
MariaDB [(none)]> update mysql.user set password=password('geheim') where user='root';
MariaDB [(none)]> update mysql.user set plugin='' where user='root';
MariaDB [(none)]> flush privileges;

Mit dem Befehl „mysql_secure_installation“ kann man, für den Datenbankserver, noch weitere Sicherheitseinstellungen vornehmen.
Nun kann man Froxlor installieren. Froxlor wird ins Verzeichnis „/var/www/html/“ entpackt. Runtergeladen wird die Master aus Github.

cd /var/www/html/
wget http://files.froxlor.org/releases/froxlor-latest.tar.gz
tar -vxzf froxlor-latest.tar.gz
mv Froxlor/ froxlor
chown www-data:www-data froxlor/ -R

Nun sollte Froxlor per http://eure-IP/froxlor erreichbar sein und kann nun über das Webinterface installiert werden.

 

Wird die Fehlermeldung „Teste MySQL-Root Zugang… SQLSTATE[HY000] [1698] Access denied for user ‚root’@’localhost'“ angezeigt wird, so wurde das „unix_socket Plugin“ nicht deaktiviert oder Sie haben das falsche SQL root Passwort eingegeben. 

Anmerkung: Dadurch dass bei MariaDB das „unix_socket“ Plugin deaktiviert ist, benötigt MariaDB das root Passwort für diverse Dinge unter Debian. Das root Passwort sollte daher in „/etc/mysql/debian.cnf“ eingetragen werden. Mit aktiviertem „unix_socket“ Plugin wird Froxlor nicht funktionieren!

Vollautomatisches Backup von WordPress auf einem Cloud Speicher

Vollautomatisches Backup von WordPress auf einem Cloud Speicher

Wie wird das Backup eingerichtet?

Für die Einrichtung eines vollautomatisches Backup auf einem Cloud Speicher (ownCloud / Nextcloud), wird das Plugin Updraftplus benötigt.

Zusätzlich wird das WebDAV Addon benötigt, welches für €11,50 hier zu kaufen gibt.

Das Plugin wird direkt von Updraftplus.com runtergeladen und muss in WordPress hochgeladen, installiert und aktiviert werden.

Danach können Sie das WebDAV Addon aktivieren, indem Sie auf „Einstellungen -> UpdraftPlus Sicherung“ klicken und dann auf den Reiter „Premium / Erweiterung“

 

Und dort tragen Sie Ihre Email Adresse und Passwort vom Kundencenter von Updraftplus.com ein.

Danach können Sie das Addon aktivieren, indem Sie auf den Link „Wenn du Add-Ons gekauft hast, folge diesem Link, um deine Verbindung zu aktualisieren“ klicken.

Nun ist Ihr WebDAV Addon aktiviert.

Um das Backup automatisiert zu starten, gehen Sie wie folgt vor:

„Einstellungen -> UpdraftPlus Sicherung“ klicken und dann auf den Reiter „Einstellungen“. Dort aktivieren Sie WebDAV, indem Sie auf das WebDAV Symbol klicken.

Als WebDAV URL tragen Sie bitte Ihre ownCloud WebDAV Adresse ein, ohne HTTPS sondern mit webdavs. Zum Beispiel:

webdavs://benutzername:passwort@oc1.jaba.hosting/remote.php/webdav/

webdav

Bitte testen Sie Ihre WebDAV Einstellungen, bevor Sie speichern.

Jetzt können Sie oben in „Datei-Sicherungsplan:“ angeben wie oft das Backup automatisiert gestartet werden soll. Das gleiche machen Sie auch mit „Datenbanksicherungsplan:“.

Mit dem Reiter „Aktueller Status“ können Sie das Backup einmal manuell starten unter den Button „Jetzt sichern“. Sie dürften Ihr Backup nun auf Ihrem Cloud Speicher sehen.

Eine Handvoll Tipps um WordPress sicherer zu machen!

Eine Handvoll Tipps um WordPress sicherer zu machen!

Sicherheit?

Viele WordPress Benutzer sind erfreut, wenn die eigene WordPress Homepage endlich erstellt und online geschaltet werden kann. Das Thema Sicherheit wird leider in den Hintergrund verdrängt.

Das Thema Sicherheit ist allerdings ein sehr wichtiger Punkt! Immerhin ist die eigene Webseite die Visitenkarte für Ihr Unternehmen oder für Ihre Hobby Seite.
Ist die eigene Webseite gehackt, stellt dies Ihr Unternehmen/Hobby Seite in einem sehr schlechten Licht dar. Sie verlieren Kunden oder wichtige Internet Benutzer die durch die gehackte Webseite schnell das Weite suchen.

Mit eine Handvoll Tipps gewinnen Sie einiges an Sicherheit für WordPress!

Tipp 1: Sicherheit mit .htaccess

Mit ein paar einfachen Filterregel für .htaccess kann man einiges an Sicherheit dazu gewinnen!

XMLRPC sollte nur dann deaktiviert werden, wenn es nicht benötigt wird. Das gleiche gilt für die REST API.
Sollte die REST API nicht benötigt werden, dann sollte auch die deaktiviert werden. Die REST API kann per Plugin deaktiviert werden. Das Plugin Disable REST API von Dave McHale installieren und aktivieren, danach die die REST API deaktiviert!

[wc_box color=“secondary“ text_align=“left“]

# Verhindert das Auslesen eines Autoren-Namen
RewriteCond %{QUERY_STRING} .*author=(.+.?) [NC]
RewriteRule (.*) /? [NC,L,R=301]

# Sicherheitsfilter
#
# 6G:[REQUEST METHOD]
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteCond %{REQUEST_METHOD} ^(connect|debug|delete|move|put|trace|track) [NC]
RewriteRule .* – [F]
</IfModule>

# 6G:[REFERRERS]
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ([a-z0-9]{2000}) [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} (semalt.com|todaperfeita) [NC]
RewriteRule .* – [F]
</IfModule>

# 6G:[REQUEST STRINGS]
<IfModule mod_alias.c>
RedirectMatch 403 (?i)([a-z0-9]{2000})
RedirectMatch 403 (?i)(https?|ftp|php):/
RedirectMatch 403 (?i)(base64_encode)(.*)(\()
RedirectMatch 403 (?i)(=\\\’|=\\%27|/\\\’/?)\.
RedirectMatch 403 (?i)/(\$(\&)?|\*|\“|\.|,|&|&?)/?$
RedirectMatch 403 (?i)(\{0\}|\(/\(|\.\.\.|\+\+\+|\\\“\\\“)
RedirectMatch 403 (?i)/(=|\$&|_mm|cgi-|etc/passwd|muieblack)
RedirectMatch 403 (?i)(&pws=0|_vti_|\(null\)|\{\$itemURL\}|echo(.*)kae|etc/passwd|eval\(|self/environ)
RedirectMatch 403 (?i)\.(aspx?|bash|bak?|cfg|cgi|dll|exe|git|hg|ini|jsp|log|mdb|out|sql|svn|swp|tar|rar|rdf)$
RedirectMatch 403 (?i)/(^$|(wp-)?config|mobiquo|phpinfo|shell|sqlpatch|thumb|thumb_editor|thumbopen|timthumb|webshell)\.php
</IfModule>

# XMLRPC deaktivieren

<Files „xmlrpc.php“>
Order Allow,Deny
deny from all
</Files>

# Zugriff auf install.php und wp-config.php verbieten

<Files „install.php“>
Order allow,deny
deny from all
</Files>

<Files „wp-config.php“>
Order allow,deny
deny from all
</Files>

[/wc_box]

Tipp 2: Login URL zum Administrationsbereich ändern

Mit der Änderung des Login URLs werden solche sogenannte Brute Force Attacken verhindert. Mit der Brute Force Methode werden Benutzername und Passwort so oft probiert, bis diese erraten werden und Zugang erhält. Mit der Änderung der Login URL müssten die Hacker erstmal die neue Login Seite finden und da solche Angriffe meist automatisiert stattfinden, laufen diese ins leere und die Hacker suchen das Weite.

Die Änderung der Login URL wird am einfachsten per Plugin gemacht.

Dafür empfehlen wir das Plugin WPS Hide Login von Remy Perona.

Nachdem das Plugin installiert und aktiviert wurde, lässt sich die Login URL unter Einstellungen – Allgemein (weit unten) ändern.

Tipp 3: Verzeichnisschutz für wp-admin & Zwei-Faktor-Authentifizierung

Als Webhosting Kunde bei uns haben Sie die Möglichkeit ein Verzeichnisschutz im Serverpanel einzurichten. Legen Sie somit den Passwortschutz für das Verzeichnis /wp-admin/ an.

Sie können den Verzeichnisschutz auch manuell per .htaccess und .htpasswd einrichten. Wie Sie das machen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur das Verzeichnis /wp-admin/ zu schützen.

Beachtet bitte: Haben mehr Benutzer Zugriff auf das Login von WordPress, müsste man den Benutzern das Passwort ebenfalls mitteilen. Daher ist der Verzeichnisschutz nicht gedacht für WordPress Installationen mit mehreren Benutzern.

Um auch im Falle einer Mehrbenutzer Installation einen zusätzlichen Schutz zu haben, kann man die Zwei-Faktor-Authentifizierung für WordPress mit Google Authenticator einrichten.

Dafür wird das Plugin Google Authenticator von Hendrik Schack installiert und aktiviert.

Im eigenen Profil kann die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden.

Natürlich kann man den Verzeichnisschutz und die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Über Sinn und Unsinn lässt sich in vielen Foren streiten 🙂

Tipp 4: WordPress Updates regelmäßig einspielen

Jeder einzelne Tipp ist nichts wert, wenn WordPress nicht aktuell gehalten wird. Das betrifft nicht nur die WordPress Version, sondern auch Plugins und Themes. WordPress macht es einem leicht: steht ein Update zur Verfügung, wird man im Backend darauf aufmerksam gemacht. Aber Vorsicht: Plugins und Themes die nicht direkt von WordPress.org erworben werden, bieten meist kein Update über das Backend an. Hier ist es notwendig regelmäßig beim Hersteller/Entwickler Informationen einzuholen und zu schauen wann ein Update zur Verfügung steht.

Das Security Plugin Wordfence informiert Sie sobald neue Updates zur Verfügung stehen.
Wordfence ist sehr zu empfehlen, da es neben der Benachrichtigungen auch nützliche Funktionen hat, wie das tägliche Scannen von WordPress auf mögliche Hacks, Veränderungen der WordPress Dateien oder Limitierung der Login Versuche!

Tipp 5: Backup?

Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen sollten Sie immer ein Backup haben. Eine Software ist nie zu 100% sicher, auch mit unseren Tipps haben Sie keine Garantie das Sie gehackt werden und Ihre WordPress Webseite unbrauchbar wird!

Erstellen Sie daher unbedingt ein Backup Ihrer Daten! Der Aufwand um ein Backup zu erstellen ist deutlich geringer als die Arbeit die Webseite neu zu erstellen.

In unserer FAQ haben wir bereits ein HowTo zur Verfügung gestellt, wie Sie ein Backup vollautomatisiert einrichten können.

Sie haben keine Zeit sich um die Sicherheit von WordPress zu kümmern?

Viele Unternehmen lassen sich die Webseite von Agenturen erstellen und wissen nach der Übergabe nicht weiter. Wie Sie an den 5 Tipps lesen können, gehört zu WordPress noch einiges mehr dazu als sich die Webseite von einer Agentur erstellen zu lassen.

Sicherheit, Wartung und der Betrieb der Seite sind die Hauptbausteine für WordPress. Fehlt Ihnen die Kenntnisse sowie die Zeit sich darum zu kümmern, sollten Sie sich um ein Managed WordPress umsehen.

Sie erhalten bei uns schon ab 15,00€ pro Monat ein Managed WordPress mit einer eigener Domain. Wir kümmern uns darum das die Sicherheitsupdates eingespielt werden, das Ihre Daten täglich auf eine andere Lokation gesichert werden und natürlich um den Betrieb Ihrer WordPress Seite.

Wenn Sie weitere Fragen zu unseren Managed WordPress Produkten haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

SSL Zertifikat für Ihre Webseite

SSL Zertifikat für Ihre Webseite

SSL Zertifikat?

Mit einem SSL Zertifikat für Ihre Webseite wird die Verbindung verschlüsselt. Die sensiblen Daten Ihrer Kunden werden verschlüsselt übertragen und sind für Dritte weder sichtbar noch nutzbar.

Seit der Google Browser, Chrome mit der Version 56, Webseiten als „Sicher“ und „Unsicher“ kennzeichnet und andere Browser Hersteller mitziehen wollen, ist es ratsam ein SSL Zertifikat für die eigene Webseite zu installieren.

Auch wird ein SSL Zertifikat verwendet um die Webseitenidentität zu zeigen und zu versichern, Sie sind wirklich auf der Webseite des Unternehmens gelandet. So wird in der Browserleiste das Unternehmen angezeigt, welches ein muss für alle Banken und für viele Unternehmen die auf hohe Webseitenidentität setzen.

Google Ranking?

Im August 2014 hatte Google bereits angekündigt das SSL geschützte Webseiten positiv in den Ergebnislisten berücksichtigt werden.

In einem Blog schreiben die Google-Mitarbeiter Zineb Ait Bahajji und Gary Illyes, Sicherheit habe oberste Priorität.
Google setze schon selber für Ihre Produkte HTTPS ein, selbst die Suche ist SSL gesichert! Ab sofort werte die Suchmaschine auch bei externen Seiten die SSL Verschlüsselung als positives Ranking Signal, heißt es in dem Blog Beitrag.

HTTPS für jede Webseite?

Ob für jede Webseite eine SSL Verschlüsselung (HTTPS) sein muss, bleibt natürlich jedem selber überlassen.

Wem das Google Ranking wichtig ist, sollte seine Webseite mit einem SSL Zertifikat erstellen und somit das Ranking seiner Webseite erhöhen.
Auch wenn Sie Kontaktformulare oder Login-Seiten haben, sollten Sie Ihre Seite verschlüsseln, damit die Daten sicher und verschlüsselt übertragen werden können.

Vor einigen Jahren waren SSL Zertfikate noch teuer. Heutzutage gibt es viele kostenlose Anbieter die vertrauenswürdige SSL Zertfikate erstellen.

Bei uns erhalten Sie zu jedem Hosting Paket kostenlose SSL Zertifikate von Let’s Encrypt. Die Zertfikate können mit einem Klick beantragt und installiert werden. Sie können gleich auch eine Weiterleitung auf HTTPS einstellen.

Erreichen Sie mit wenig Aufwand höheres Ranking Ihrer Webseite in der Google Suche und steigern Sie das Vertrauen Ihrer Besucher mit einem SSL Zertifikat.